v.l.n.r. DI Brigitte Hozang, DI Rudolf Novak, Tatjana Nikitsch

UNSER OBST – LEBENDIGES KULTURGUT
Am 17. November 2016 lud Tatjana Nikitsch und das BHW Markt Piesting-Dreistetten GartenbesitzerInnen und Gourmets zu einem besonderen Abend, an dem die Bestimmung und Verkostung mitgebrachter Apfelsorten im Mittelpunkt stand.

Wie wichtig unsere heimischen Obstsorten und die Erhaltung der Sortenvielfalt sind, erklärte Studienrat Ing. Rudolf Novak, Pomologe und Fachbuchautor, in einem fachkundigen und amüsanten Vortrag. Im Jahre 1893 wurde die erste Bestandsaufnahme regionaler Apfelsorten durchgeführt und im gesamten Bezirk wurden 69 verschiedene Apfelsorten gezählt.Heute sind davon nur mehr 26 übrig.

DI Brigitte Hozang und der Verein „Obst im Schneebergland“ haben sich zur Aufgabe gemacht, diesem Verlust heimischen Kulturguts  entgegenzuwirken. Ziel ist die Erhebung und Kartierung alter Obstsorten, die Revitalisierung alter Obstgärten und Streuobstwiesen sowie das Auffinden und Bewahren von Raritäten. Aber auch die Vermittlung sachgerechten Wissens zur Pflege und Standortbestimmung, das über Generationen weitergegeben wurde soll allen Interessierten wieder zugänglich gemacht werden.

Konzeption & Umsetzung: Tatjana Nikitsch, fachliche Beratung & Moderation: Brigitte Hozang
Obst im Schneebergland https://de-de.facebook.com/Obst-im-Schneebergland-1004277026355600/

 

ORAL HISTORY: MENSCHEN ERZÄHLEN AUS IHREM LEBEN
Die fünf Zeitzeuginnen Maria Schuster, Herbert Karl sen., Toni Schramböck, Leopoldine Körrer und Margarethe Hütterer schenkten den über 100 ZuhörerInnen einen sehr persönlichen und zutiefst berührenden Abend als sie die Zeit des Kriegsendes in Dreistetten und Markt Piesting in ihren lebhaften Erzählungen erinnerten.

Sie waren zwischen 12 und 16 Jahre alt, als sich im April/Mai 1945 das Ende des Krieges abzeichnete. Die Russen waren am 1. April in Weikersdorf.  Für ca. 3 Wochen war das Gebiet um die Hohe Wand Kampfzone. Durch ihr gemeinsames Erzählen wurde Geschichte lebendig: Wie es war im Krieg ohne Männer, aber mit russisch-ukrainische ZwangsarbeiterInnen, die den Höfen zugeteilt waren. Die nicht mit am Tisch sitzen durften und mit denen man sich nicht unterhalten konnte. Denen es verboten war sich untereinander zu treffen. Wie es war als der Krieg zu Ende ging und die Frauen mit den Kindern und Alten auf die Hohe Wand und ins Tal hinein vor den Russen flüchteten. Als es kaum etwas zu essen gab, viele Höfe und Häuser zerstört wurden. Kein Saatgut, kaum mehr Tiere, kein Geld. Man ging Stunden zu Fuss zur zerstörten Feuerwerksanstalt nach Wiener Neustadt, um Ziegel zu klopfen, die als Baumaterial dienten. Und wie unendlich glücklich jene waren, die als ganz junge Burschen noch kurz vor Kriegsende eingezogen wurden und in wochenlangen Märschen wieder nach Hause kamen….

Konzeption, Umsetzung und Moderation: Tatjana Nikitsch

 

 

FRAUEN WIRTSCHAFTEN FÜR DIE REGION
Mit großem Erfolg fand am Wochenende vom 4. – 6. April 2014 die 1. Piestingtaler Frauentagung in Markt Piesting unter dem Motto FRAUEN WIRTSCHAFTEN FÜR DIE REGION statt.

Ob Erwerbstätigkeit, Ehrenamt oder Familienmanagement – Frauen tragen wesentlich zur Gestaltung unserer Region bei. Diese einzigartige Veranstaltung lud alle Frauen ein, sich ein Bild weiblichen Wirtschaftens zu machen, neue Eindrücke und Ideen zu gewinnen.
Eine Tagung für alle ehrenamtlich aktiven Frauen, Unternehmerinnen, Bäuerinnen, Angestellte, politisch aktiven Frauen, Lehrerinnen, Sozialarbeiterinnen, Beamtinnen, Frauen in leitenden Funktionen, Dienstleisterinnen, Buchhalterinnen, Werbefachfrauen, Ärztinnen, Hausfrauen, Künstlerinnen, Handwerkerinnen, Pflegerinnen, Studentinnen und Seniorinnen/Pensionistinnen…..

Renata Schmidtkunz (ORF) moderierte die Eröffnungsveranstaltung mit namhaften Expertinnen aus ganz Österreich. Mehr als 40 Frauen aus der Region besuchten in den 2 1/2 Tagen die Workshops und Vorträge zu den Themen: Nachhaltigkeit, natürliche Unternehmensentwicklung, Kapital und Vermögen, uvm.

Konzept & Umsetzung: Tatjana Nikitsch, Barbara Schöllenberger

Samstag abend entromantisierten die MISTSTÜCKE unter tosendem Applaus den oftmals idyllisch verklärten und verkitscht dargestellten bäuerlichen Alltag im ausverkauften Pfarrsaal. Die sechs aktiven Bäuerinnen aus Ober- und Niederösterreich touren mit ihrem genialen Bäuerinnenkabarett seit mehr als zehn Jahren durch die Lande. Themen wie Generationenkonflikte, die Frage der Machtverteilung am Hof, Ohnmacht gegenüber der Standesvertretung oder die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau werden auf humorvolle Art und Weise dargestellt und stammt – wie soll es anders sein – aus dem gelebten Alltag der Kabarettistinnen.

 

 

 

v.l.n.r. am Podium: Mag.a Silvia Paierl, Mag.a Barbara Schöllenberger, Tatjana Nikitsch, Dorothea Sauer, Heide Cortolezis

FRAUEN AM LAND – POTENTIALE UND PERSPEKTIVEN
Internationale Tagung vom 7.2. bis 9.2.2013 an der Universität für Bodenkultur Wien

Die vielfältigen Lebens- und Arbeitsverhältnisse, die Frauen in ländlichen Regionen heutzutage zugänglich sind, bieten ihnen Möglichkeiten einer selbstbestimmten Lebensführung und der Verwirklichung individueller Potentiale. Immer wieder sind Frauen am Land aber mit gesellschaftlichen Erwartungen und strukturellen Barrieren konfrontiert, die nach politischen und sozialen Lösungen verlangen – sei es in Regionalentwicklung und Kommunalpolitik, in der Landwirtschaft oder in Bezug auf Bildung, Mobilität, Migration und Ehrenamt. Die Beiträge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dokumentierten sowohl die Brisanz als auch die Bedeutung, die den Potentialen und Perspektiven von Frauen sowie den Geschlechterverhältnissen in ländlichen Regionen zukommen.

 

v.l.n.r.: Bgm Roland Braimeier, Esther Egger-Rollig, Tatjana Nikitsch

„RICHTIG“ GELD AUSGEBEN… Was heisst denn das!?
4-teiliges Seminar im Frühjahr 2013 im Gasthaus Schuster in Dreistetten mit Esther Egger-Rollig

Dieser Kurs zeigte Möglichkeiten der persönlichen Budgetkontrolle und vermittelte den Teilnehmerinnen Informationen rund um`s Thema Geld.

Teil 1: Bargeld – was ist gut zu wissen?
Teil 2: Was braucht mein Haushalt, was brauche ich?
Teil 3: Konsumverhalten und Manipulation
Teil 4: Mein Geld. Mein Budget. Meine Entscheidung.

Konzeption: Tatjana Nikitsch, Leitung: Esther Egger-Rollig http://www.robust-haushalten.at/

 

Mag.a Barbara Schöllenberger & Tatjana Nikitsch

Frauen – Managerinnen des Alltags
Wirtschaftsworkshops für Frauen von April 2011 bis Juni 2012

An zehn unterschiedlichen Orten – von der Jurte bis zum Schloss – im Schneebergland fanden verteilt über knapp ein Jahr Impulsworkshops für Frauen zum Thema Wirtschaft statt. Dieses Projekt wurde vom EU LEADER PROGRAMM gefördert.

Die insgesamt 68 Teilnehmerinnen wurden durch eine neuartige, methodisch ganzheitliche Kombination von theoretischen Elementen und Körperwahrnehmungsübungen unterstützt, eigene Alternativen in der Umsetzung ihrer Tätigkeiten zu entwickeln. Die gemeinsame Erarbeitung individueller Lösungsansätze und der informellen Informationsaustausch eröffneten den Teilnehmerinnen neue Sichtweisen. Viele gewannen ein neues Selbstverständnis und einen intensiveren Bezug zur Region. Die Teilnehmerinnen kamen aus den Gemeinden Hohe Wand, Gutenstein, Schwarzau/Geb., Ternitz, Bad Fischau, Markt Piesting, Gloggnitz, Pernitz und Dreistetten.

Ausgangssituation
In Österreich übersteigt der Anteil an unbezahlter Arbeitszeit mit 51% deutlich den der Erwerbsarbeit mit 49%. Unbezahlte Arbeitsleistungen in Form von ehrenamtlicher Mitarbeit, Hausarbeit, Kinderbetreuung, Pflege von Kranken oder Gebrechlichen werden zu 2/3 von Frauen erbracht. Die gesamte Zeitbindung durch unbezahlte Arbeit ist bei Frauen (123 Mio. Stunden/Jahr) annähernd doppelt so hoch wie bei Männern (63,6 Mio. Stunden/Jahr). Quelle: Statistik Austria/Zeitverwendungserhebung 2008/09
Für die Gesellschaft und viele Frauen ist dies selbstverständlich und auch die Mainstream-Ökonomie versteht diese Arbeitsleistungen als “natürliche” Ressource und nicht als eigenen Wirtschaftsfaktor, ohne die die Wirtschaft allerdings nicht funktionieren würde.

Ziel war es, sich mit dem Thema Wirtschaft aus weiblicher Sicht auseinanderzusetzen und mehr persönliche Kompetenz, Selbstbewusstsein sowie eigene Ideen im regionalen Wirkungsbereich zu entwickeln.

Konzept & Umsetzung: Tatjana Nikitsch, Barbara Schöllenberger

 

WOZU FÜHLEN?
Fotoausstellung im DORF mit Bildern von Tatjana Nikitsch

Vernissage & Fest am Samstag, 20.November 2010
Ausstellungsdauer: 21. November – 19. Dezember 2010

DAS DORF
Obere Viaduktgasse 2/1 1030 Wien www.dasdorf.at

LIEBER CLAUS CURN!
Über viele Jahre war nicht nur Deine Küche höchstes Vergnügen und reinste Freude, sondern auch die Möglichkeit neue Veranstaltungsideen für das Salettl des GASTHAUS KAISER in Peisching/Waldegg entwickeln und als MC (Master of Ceremony) begleiten zu dürfen!
Grafik vorzugsweise by Beatrix Rettenbacher
Weiberwirtschaft/Innsbruck http://www.weiberwirtschaft.at